St. Laurentius in Pähl

Baugeschichtliches:
Gegründet wurde der Kirchenbau erstmals um 1150, ein urkundlich erwähnter Kirchenbau, der vermutlich noch in den Grundmauern und im unteren Teil des jetztigen Turms nachweisbar ist. Mit Beginn des 15 Jahrhunderts erfolgte ein gotischer Bau, eingeweiht 1414. Über die Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach renoviert und umgebaut. Es gibt keine genauen Angaben, in welchem Jahr des 17. Jahrhunderts der Kirchturm anstelle des spitzen Turmhelms erstmals eine Zwiebelhaube erhielt.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war die Kirche so baufällig geworden, daß ein Neubau unumgänglich war.

Westansicht
Nordseite

Barockkirche seit 1734
Die seit 1723 in Bau befindliche Kirche mit einem Hauptaltar und zwei Seitenaltären wird eingeweiht. Auf der Südseite wird 1765 eine neue Gruftkapelle angebaut. Die Pähler Kirche zählt zu den frühen Bauten des Wessobrunner Baumeisters Joseph Schmuzer.


Pähler Altar:
Der Flügelaltar aus dem ausgehenden 13. Jahrhundert befand sich ursprünglich als Hausaltar im Hochschloß Pähl. Der Maler ist unbekannt. In der Gruftkapelle befindet sich ein Replikat des Altars. Das Original ist in Besitz des Bayerischen Nationalmuseum in München.
Pähler Altar
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